SPENDENKONTO:
"HERZEN FÜR EINE NEUE WELT e.V."
DEUTSCHE BANK KÖNIGSTEIN
KONTO 4722237
BLZ 50070024
Neuigkeiten
01.03.09 - Erreichtes und die neuen Ziele
Die zum Anlass unseres 10. Vereinsjahres erhältliche Festschrift können Sie nun auch auf unserer Website abrufen: Festschrift
Das Hauptziel des Vereins in den kommenden Jahren wird es sein, die laufende Finanzierung der bisherigen Projekte zu sichern und deren Eigenbeteiligung auszuweiten. Bisher Erreichtes und noch geplantes ist in einer kleinen Pressemitteilung zu finden. Zusätzlich wurde unsere 3-Säulen-Strategie auf die Entwicklung im Projekt angepasst.
12.02.09 - Artikel in der Taunus-Zeitung
Die Taunus-Zeitung berichtete im Artikel "Neues Ziel: Ein Heim für Behinderte" über "Herzen für eine Neue Welt" und die Ziele für das 11. Vereinsjahr.
Den Artikel finden Sie hier
08.02.09 - Hauptversammlung für das Jahr 2008
"Herzen für eine Neue Welt" blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2008 zurück. Insgesamt konnten 265.000 Euro nach Peru überwiesen werden.
Der Pressebericht der Hauptversammlung findet sich hier
14.02.08 - Interview mit Dr. Dieter Arnold bezugnehmend auf die Vorfälle bei Unicef
Ein Artikel in der Königsteiner Woche vom 14.02.08Verein "Herzen für eine Neue Welt"
Absolute Transparenz für Spender
Vor etwas über einem Jahrzehnt setzte er zum ersten Mal den Fuß ins peruanische Chicon-Tal, das zirka 60 Kilometer von der Stadt Cusco entfernt ist. Dort traf der Königsteiner Dr. Dieter Arnold auf Not leidende Menschen. Wie so viele, die mit solchen Schicksalen konfrontiert werden, beschloss er zu helfen mit der klaren Zielsetzung: "Die Lebensbedingungen der dort lebenden Bauern zu verbessern und insbesondere den Kindern eine bessere Perspektiven für die Zukunft zu geben." Die Hilfe, die sein Herzensprojekt und sein Verein "Herzen für eine neue Welt" leisten, ist eine nachhaltige, denn sie basiert zum großen Teil auf dem Prinzip der "Hilfe zur Selbsthilfe". Mit 18 Mitgliedern ist die organisatorische Struktur des Vereins, der dem "Fundraising-Verband" angehört, bewusst klein gehalten, während über die Jahre ein Stamm von zirka 2.000 potenziellen Förderern aufgebaut wurde. Doch wie sieht es mit den Kanälen aus, die die Spendengelder durchwandern? Gerade durch den Skandal rund um Unicef scheint die ganze Spendenszene in Misskredit geraten zu sein. Unsere Redakteurin Elena Schemuth sprach mit Dr. Dieter Arnold über die Auswirkungen dieser Ereignisse auf die lokale Ebene.
KöWo: Herr Dr. Arnold, wie bewerten Sie die Vorfälle rund um Unicef?
Dr. Arnold: Es gibt zwei Aspekte. Auf der einen Seite ist es bedauerlich, dass durch die Vorfälle bei Unicef die Spendenszene stark in Mitleidenschaft gezogen und verständlicherweise Misstrauen gesät wurde. Die Leidtragenden sind eigentlich diejenigen, die auf die Hilfe der Spender angewiesen sind. Auf der anderen Seite haben diese Vorgänge aber auch deutlich gemacht, Hilfsorganisationen zu einer höheren Transparenz zu verpflichten, um das Vertrauen der Spender wieder zurückzugewinnen. Allerding sei an dieser Stelle auch bemerkt, dass der wirklich entscheidende Punkt, die absolut Integrität der Verantwortlichen sein muss, die uneigennutzig das hohe Ziel iher verantwortungsvollen Arbeit vor Augen habend, diesem Ziel auch wirklich dienen.
KöWo: Hat das Ganze auch Auswirkungen auf die lokale Ebene und im Speziellen auf Ihren Verein?
Dr. Arnold: Erfreulicherweise nicht, denn wir haben im Laufe der Jahre ein starkes Vertrauensverhältnis zu unseren Spendern aufgebaut, sodass solche Krisensituationen uns so gut wie nicht tangieren. KöWo: Wie halten Sie die Mitglieder auf dem Laufenden, was die Entwicklung des Vereines und die Verwendung der Spendengelder angeht? Dr. Arnold: Zwei Mal im Jahr verschicken wir an alle Paten und potenziellen Spender einen Infobrief, in dem die Entwicklung des Projektes dargelegt und in dem Rechenschaft über die finanzielle Situation des Projektes abgelegt wird. Darüber hinaus steht es jedem Spender frei, sich über die Ein- und Ausgaben des Vereines zu informieren. Bei der Finanzierung größerer Projekte ist es immer erforderlich, die entsprechenden Bilanzen des Vereins vorzulegen, die dann einer strengen Prüfung unterzogen werden. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Stiftungen und Großspender, die recht strenge Maßstäbe bei ihrer Geldvergabe anlegen, positiv auf diese Informationspolitik unseres Vereins reagieren.
KöWo: Wie hoch sind die Verwaltungskosten des Vereins "Herzen für eine neue Welt?"
Dr. Arnold: Da wir auf ehrenamtlicher Basis tätig sind, können die Verwaltungskosten niedrig gehalten werden. Sie liegen derzeit bei etwa 7,5 Prozent. Das bedeutet, von 100 Euro kommen 92,5 Euro dem Projekt zugute. Die anfallenden Verwaltungskosten setzen sich zusammen aus Büromaterial, Kopien, Portokosten, Fahrkostenund Werbung. Außerdem haben wir eine einzige feste Teilzeit-Stelle auf 400-Euro-Basis eingerichtet, um die Patenschaftsverwaltung, Buchhaltung und die steuerlichen Belange abzudecken. Die jährliche Abrechnung wird einem Wirtschaftsprüfer vorgelegt. Außerdem müssen alle drei Jahre dieUnterlagen incl. eines Verwendungsnachweises der überwiesenen Gelder nach Peru dem Finanzamt vorgelegt werden.
KöWo: Was geschieht mit dem Geld vor Ort?
Dr. Arnold: Wir stehen in der Pflicht gegenüber unseren Spendern, für effizienten Einsatz der Gelder im Bestimmungsland zu sorgen. Entweder kann man da mit einer seriösen Trägerorganisation zusammenarbeiten oder aber eine eigene Organisation in diesem Land gründen. In unserem Fall existiert in Peru die Schwesterorganisation "Herzen für Peru". Unterstützt wird sie durch ein Anwaltsbüro in Peru mit einer kompetenten Buchhaltung. Wöchentlich werden die Bilanzen des Projekts nach Deutschland übermittelt, so dass ein genaues Bild über die finanzielle Situation vor Ort entsteht. Wir machen dies, um gute &a mp;n bsp; Transparenz zu gewährleisten. Außerdem besuche ich das Projekt zwei Mal im Jahr. Dabei werden unter anderem die Bücher in Peru einer strengen Prüfung unterzogen.
KöWo: Welchen Rat würden Sie Menschen geben, die ein Entwicklungsland besuchen und helfen wollen, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern?
Dr. Arnold: Wenn Menschen wirklich anpacken wollen, sollten sie sich mit seriösen Organisationen zusammentun und nicht individuelle Hilfsmaßnahmen mit örtlichen Bürgermeistern durchführen. In der Vergangenheit hat man leider die Erfahrung machen müssen, dass Gelder, die nicht über die offiziellen und nachweisbaren Kanäle weitergeleitet werden, nicht dort ankommen, wofür sie eigentlich bestimmt sind und wirklich benötigt werden.
KöWo: Geben Sie uns einen kurzen Überblick über die aktuelle Situation des Projektes.
Dr. Arnold: Gerade erst haben wir einen Film über unser "Herzensprojekt" gedreht und ihn den 200 Pateneltern sowie Freunden des Projektes verschickt. Das Hilfsprojekt im Chicon-Tal mit Schule, Gemeindezentrum, Handwerkerbetrieben, einem medizinischem Zentrum mit angeschlossener Zahnarztpraxis sowie einem Kinderdorf für 80 Kinder ist weitgehend fertiggestellt. Jetzt geht es hauptsächlich darum, die Nachhaltigkeit des gesamten Projektes zu festigen. Lediglich ein kleines Wasserkraftwerk zur eigenen Stromversorgung sowie ein Lehrlingswohnheim in der Stadt Cusco ist noch geplant, damit die Kinder, die nach der Schule das Tal verlassen, hier untergebracht werden können. Sehen Sie, wir haben das Projekt auch initiiert, um die Migration der Landbevölkerung in die Städte aufzuhalten. Für die Kinder, die heute diesen Weg gehen, haben wir ganz andere Voraussetzungen geschaffen, gegenüber ihren Vätern, oftmals arme Bauern und Analphabeten, die sich von der Verlockung eines besseren Lebens in der Stadt blenden lassen. Wenn die jungen Menschen heute das Tal verlassen, dann haben sie eine Schulausbildung hinter sich, können ein wenig Englisch sprechen und mit dem Computer umgehen. Wir vergeben auch Kleinkredite an Existenzgründer. Diese Gelder werden unter Anwendung strenger Kriterien vergeben. Es hat sich herausgestellt, dass gerade die Frauen sehr erfolgreiche Existenzgründer sind und ihre Kredite auch zuverlässig zurückzahlen. Der "Star" unserer Selbstständigen ist eine Frau, die im Tal ein kleines Lädchen eröffnet und dieses jetzt um ein Cafe mit acht Sitzplätzen erweitert hat. Mittlerweile haben wir 60 hochmotivierte Mitarbeiter, die nach von uns festgelegten ethischen Regeln das Projekt in der jetzigen Form erst möglich machen. Wer gegen diese ethischen Prinzipien, wie zum Beispiel Ehrlichkeit, verstößt, muss das Projekt umgehend verlassen.
29.01.08 - Wochenbericht und Postabericht
Unsere Freiwilligen, die im Gesundheitszentrum im Chicontal (Posta) tätig sind, haben basiernd auf bisherigen Erfahrungswerten, ein verbessertes Organisationsmodell für die Posta auf den Weg gebracht. Diesen Beitrag hoher Eigenverantwortlichkeit innerhalb der Freiwilligenarbeit in unserem Projekt haben wir mit großer Freude und Dankbarkeit aufgenommen. Hier ein Auszug aus dem Wochenbericht:
"Liebe aufmerksame Leser und Leserinnen des Wochenberichts,
meine letzte Woche habe ich fast ausschließlich in die Posta investiert.
[...]
Am Montag haben wir mit dem Schreiben eines Handbuches begonnen, das sich auch im Anhang befindet. Wir haben dort, jeden einzelnen Bereich unserer Arbeit festgehalten und erklärt und unsere eigene Meinung über die Arbeit in der Posta niedergeschrieben. Das Handbuch soll eine Hilfe und ein Einblick für alle weiteren Praktikanten sein, die in der Posta arbeiten werden, oder sich dafür interessieren. Des Weiteren soll es garantieren, dass in Zukunft alle Abläufe besser geregelt sind und auf Dauer auch so bleiben. Außerdem soll es auch gewährleisten, das der Übergang vom einen Praktikanten zum Anderen reibungslos ablaufen kann, auch wenn der neue Praktikant nicht von seinem Vorgänger eingeführt werden kann, da der neue Praktikant die Abläufe exakt nachlesen kann. Es wäre sinnvoll, wenn dieses auch regelmäßig überprüft wird und bei bedarf aktualisiert wird.
Außerdem haben wir ein System für die finanzielle Regelung der Patienten entwickelt, mit welchem wir verhindern wollen, dass es wie in der Vergangenheit zu Zahlungslücken kommt. Das System basiert auf einem von uns entwickelten Stempel. In dem Stempel sind die einzelnen Anwendungen, wie Allgemeinarzt, Ultraschall, Laboruntersuchungen und Medikamente, aufgeführt. Am Ende der Untersuchungen trägt der Arzt dann die jeweiligen Kosten für den gesamten Besuch ein und unterschreibt diesen. Anschließend wird dieser bei uns bezahlt. Wir hoffen alle, dass dieses System auch funktioniert, was wir in den nächsten Wochen prüfen werden.
Wir alle drei, Julia, Roman und ich, hoffen, dass wir hiermit den einwandfreien Ablauf der Posta ge regelt haben und das dies auch in Zukunft so weiter geführt oder gegebenenfalls noch verbessert wird, da uns das allen am Herzen liegen würde.
23.01.08 - Jahreshauptversammlung
Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2007 zurück und danken allen, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben, damit wir unsere verantwortungsvolle Arbeit in Peru machen konnten. Insgesamt konnten in 2007 über 270.000 Euro überwiesen werden.
Der Pressebericht findet sich hier
11.01.08 - Volunteering mit Ikarus
IKARUS-Reisen bietet ab Herbst diesen Jahres in seinem Programm eine Neuheit an:
"Urlaubsreisen kombiniert mit sozialem Engagement": Volunteering
In intensiven Vorgesprächen mit uns (diese Idee wurde von uns an Ikarus herangetragen) ist dieser neue Baustein entstanden. Zur Unterstützung unseres Projektes hat IKARUS eine Patenschaft für einen Lehrer unserer "Schule der Hoffnung" übernommen.
Eine genauere Beschreibung findet sich hier
7.-9. Dezember - Fingerpuppen, Alpacaschals und Blumenpostkarten.
Der Verein "Herzen für eine Neue Welt" wird auch in diesem Jahr auf dem Königsteiner Weihnachtsmarkt Schals und Stolas aus der legendären Alpacawolle in verschiedenen Farben anbieten. Daneben gibt es die bei den Kindern so beliebte Fingerpuppen, besonders schöne Freundschaftsbändchen und Magnetpüppchen. Blumenpostkarten, von Campesinofrauen aus gepressten, andinen Blumen hergestellt sind zum diesjährigen Verkaufsrenner des Vereines geworden. Im Laufe des Jahres konnten über 5000 Blumenpostkarten verkauft werden. Dies hat dazu beigetragen, durch Eigenleistung der Menschen in Peru die finanzielle Basis des Projektes zu stärken. Ein konkretes Beispiel der Umsetzung eines wichtigen Aspektes bei Projekten in der dritten Welt. "Hilfe zur Selbsthilfe"
Der gesamte Verkaufserlös ist wie immer für das Kinderdorf Munaychay in den Hochanden Perus bestimmt, in dem jetzt 70 Kinder ein Zuhause in Geborgenheit gefunden haben.
Standbesucher können sich ausführlich über das Projekt informieren und nähere Einzelheiten über das "Herzensabenteuer", einer Patenschaft für ein Kind, erfahren. 200 € Standgebühren schmälern erheblich die Möglichkeit zu helfen. Deshalb sucht der Verein auch in diesem Jahr wieder einen großzügigen Sponsor, der helfend zur Seite steht.
16.11.07 - Patenelternabend
Der Höhepunkt des Patenelternabend im Bürgerhaus Falkenstein am 16.11 war sicherlich die Erstaufführung eines Films über das Projekt. Ein professionelles Filmteam hat die Eindrücke aus Peru und dem Projekt in eine halbe Stunde Film gefasst, der bei allen Anwesenden sehr gut aufgenommen wurde.
Ein vollständiger Bericht findet sich hier.